Schon die Römer wussten die idealen klimatischen Verhältnisse unserer Gegend für den Weinbau optimal zu nutzen. Etwa 6 n. Chr. zog der Feldherr Tiberius durch Carnuntum, schlug sein Winterlager auf und stationierte Truppen. Wo und wann der erste Wein Carnuntums gekeltert wurde, weiß niemand so genau, aber eines ist gewiss: Mit den Römern kam der Wein. Die Römer verschwanden wieder. Aber der Wein und das Wahrzeichen Carnuntums - das Heidentor - blieben.
Mit rund 890 ha Weinbergen und knapp 2% der gesamten Rebfläche ist Carnuntum eines der kleinsten Weinbaugebiete Österreichs. Die Region liegt östlich von Wien, südlich der Donau. Die kräftigen Sand-, Lehm-, Schotter- und Lössböden sowie die pannonischen Klimaeinflüsse (Neusiedlersee, kühle Winde der Donauauen) bieten optimale Voraussetzungen, um jene fruchtig eleganten Weißweine und kräftig gehaltvollen Rotweine - allen voran den Zweigelt - zu keltern, für die Carnuntum heute bekannt ist.
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